Umbau der städtischen Wagenhallen zum Gemeindezentrum
Die Freie evang. Gemeinde Bonn, seit 40 Jahren in der Bonner Altstadt zwischen Beethovenhalle und Rhein beheimatet, konnte im Jahr 2003 nach langjährigem beharrlichen Bemühen zwei städtische Wagenhallen auf der gegenüberliegenden Straßenseite erwerben, um ihr zu eng gewordenes Gemeindezentrum dorthin zu erweitern und zugleich den tradierten innerstädtischen Standort zu erhalten.
Die Hallen wurden teilweise abgetragen, unterkellert und als reine Nutzungsänderung in den alten Außenmaßen wieder hergestellt und neu gefüllt. Entlang der Straße wurde der Blockrand durch eine Aufstockung geschlossen, die durch ihren ansteigenden Bug und eine leichte Verdrehung in das Gemeindezentrum hineinleitet.
Der rationalen Zweckform der alten Industriehallen wird ein kreisrunder Gottesdienstraum für 500 Pers. mit einer elliptischen Laterne als sinnhafte Gestalt für die versammelte Gemeinde einbeschrieben. Die seitlich dazuliegende Stahlbetonhalle nimmt das Foyer mit Cafeteria, Galerie und Nebenräumen auf.
Nach der Einweihung der neuen Räume im Frühjahr 2007 wurde in 2008 das alte Gemeindezentrum auf der gegenüberliegenden Seite für die umfangreiche Kinder- und Jugendarbeit modernisiert.


